Für ein besseres Leben und Arbeiten ...

Dies ist das Motto des FEB Leitbildes, nach dem sich die FEB Mitglieder verhalten und sich kontinuierlich weiterentwickeln.
Nachfolgend ein Auszug aus den Leitmotiven des FEB:
  • Der FEB ist Repräsentant hochwertiger und nachhaltig gefertigter elastischer Bodenbeläge.
  • Der FEB agiert unter Einhaltung moralischer, ethischer und gesetzlicher Normen.
  • Der FEB handelt sozial und wertebewusst.
  • Der FEB agiert nachhaltig und übt einen positiven Einfluss auf unsere Lebensräume aus.
Bedingung für die FEB Mitgliedschaft: Die Mitglieder unterhalten eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung

Nur so können sich die Bodenbeläge der FEB Mitglieder kontinuierlich verbessern und mittelfristig zu einem wirklich nachhaltigen Produkt werden, wie es die Ziele unter “Nachhaltigkeit – Definitionen” beschreiben.

Neben der Nachhaltigkeit fokussieren sich die FEB Mitglieder auf die Kernkompetenzen

  • Sicherheit (Qualität, Gesundheit) und
  • Innovation.
Weitere Vorgaben sind:
  • Alle FEB Mitglieder agieren unter konsequenter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Standards
  • Alle Produkte der FEB Mitglieder entsprechen der europäischen Norm EN 14041 (CE) und/oder der ISO 14904 hinsichtlich Nutzungssicherheit, Brandschutz, Gesundheit und Umwelt.
  • Alle Produkte sind REACh-konform

Das verlässliche und offene Handeln ist ebenfalls im Leitbild festgehalten. Deshalb bietet der FEB schon seit Jahren realistische und seriöse Daten zur Produktauswahl an. Planer und Architekten profitieren schon lange von Environmental Product Declarations (EPD) für elastische Bodenbeläge.

Bereits vor Jahren im Leitbild festgelegt:

Der FEB und seine Mitglieder fördern einen verantwortungsvollen Umgang mit jeglichen Ressourcen und forcieren die kontinuierliche Steigerung von Recycling-Quoten:

  • Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse und der Produkte kontinuierlich verbessern
  • Ressourcenverbrauch kontinuierlich verringern
  • Anteile an wiederverwendetem Material und an nachwachsenden Rohstoffen kontinuierlich steigern

Ziel des FEB ist es, elastische Bodenbeläge in der Art nachhaltig herzustellen, dass natürliche Ressourcen geschont, Abfall vermieden und nachwachsende sowie wiederverwertbare Rohstoffe vermehrt eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit – Definitionen

Brundtland Kommission 1887: Nachhaltigkeit =
„Entwicklung, die die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können.“

Nachhaltigkeit steht auf den Säulen:

Ökologische Nachhaltigkeit
Kein Raubbau an der Natur und eine Lebensweise, die die natürlichen Lebensgrundlagen nur in dem Maße beansprucht, wie diese sich regenerieren

Ökonomische Nachhaltigkeit
Wirtschaftlich nicht über Verhältnisse leben, da dies zu Einbußen der nachkommenden Generationen führt

Soziale Nachhaltigkeit
Gesellschaft sollte derart organisiert sein, dass sich soziale Spannungen in Grenzen halten und Konflikte auf friedlichem Wege ausgetragen werden

Sachliche und holistische Betrachtung

Auf Basis von EPD – Environmental Product Declarations mit messbaren und allgemein anerkannten Ergebnissen.

  • Herstellung und Rezeptur
      • Energiebedarf zur Herstellung
        • Anteil erneuerbarer Energien
    • CO2 Belastung
    • Verbrauch an Rohstoffen
      • Anteil natürlicher Rohstoffe (Mineralien)
      • Anteil nachwachsender Rohstoffe
    • Transport
  • Lebenszyklus – Wie dauerhaft ist das Produkt?
  • Wartung, Reinigung, Werterhalt
    • Ressourcenverbrauch
    • Bedarf an chemischen Stoffen
  • Andere Parameter
    • Anforderungen an Lieferanten
    • Fuhrpark uvm.
Forschung + Entwicklung der FEB Mitglieder
  • Herstellung der Produkte
    • Energiebedarf zur Herstellung
    • Anteil erneuerbarer Energien
    • CO2 Belastung
  • Rezeptur der Produkte
    • Anteil natürlicher Rohstoffe (Mineralien)
    • Anteil nachwachsender Rohstoffe
    • Recycling-Potenzial am Lebenszyklusende
      • Kompostierung
      • Thermische Verwertung
      • Downcycling
      • Upcycling und Wiederverwendung als Produkt
  • Cradle to Cradle
Ziele
  • CO2-neutrale Herstellung
  • Werkstoffliche Wiederverwendung der Bestandteile am Lebensende des Produkts oder
  • Verwendung nachwachsender Bestandteile

30 Jahre PVC Boden Recycling

In 2020 wird die AgPR - Arbeitsgemeinschaft PVC - Bodenbelag Recycling ihr 30-jähriges Jubiläum feiern

PVC ist ein Wertstoff, der nicht auf den Müll gehört: Auch wenn es Jahrzehnte gute Dienste z. B. als Bodenbelag geleistet hat, kann es einem Stoffkreislauf zugeführt werden.

Die AgPR in Troisdorf bietet dafür einen geschlossenen Wertstoffkreislauf. Die gebrauchten PVC-Bodenbeläge werden in der AgPR-Recyclinganlage zu einem Feinmahlgut verarbeitet, das Bodenbelaghersteller bei Eignung wieder zur Produktion neuer PVC-Bodenbeläge verwenden.

Bereits 1990 haben sich namhafte PVC- und Bodenbelaghersteller ihrer Verantwortung für die Umwelt gestellt und die Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR) gegründet.

Aktuell gehören folgende Unternehmen zu den Gesellschaftern der AgPR:

– Altro Debolon
– Gerflor Mipolam
– Tarkett

Ein Netz von Sammelstellen in Deutschland und verschiedene Logistiksysteme in Frankreich, Österreich und der Schweiz sowie Kooperationen mit Schweden und Großbritannien garantieren eine Annahme der PVC-Altbeläge und ihre Weiterleitung zur AgPR-Recyclinganlage.

Die Unternehmensbroschüre der AgPR und eine umfangreiche Liste mit Annahmestellen für Alt-Bodenbeläge finden Sie unter „Informationen“ auf dieser Website.

AGPU - PVC und Umwelt

Stellvertretend für seine Mitglieder unterhält der FEB eine Mitgliedschaft in der AGPU – Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt.

Als Stimme der deutschen PVC-Branche schafft die AGPU entlang der gesamten PVC-Wertschöpfungskette seit über 25 Jahren Transparenz in der Öffentlichkeit und steht für zuverlässige Informationen im Dialog mit Entscheidern. Die AGPU bündelt das Wissen vieler Experten und fördert dessen Austausch.

Die Mitgliedschaft bei der AGPU bietet den FEB Mitgliedern eine ganze Reihe von Vorteilen. Auf hochkarätigen Veranstaltungen wie Workshops und Schulungen oder in Arbeitskreisen netzwerken Mitglieder mit wichtigen Partnern aus dem In- und Ausland der gesamten PVC-Branche.

Zur Forschung und Weiterentwicklung wird das Wissen der AGPU Experten in drei Arbeitskreisen gebündelt:

– AK Kommunikation
– AK Wissen
– AK Verwertung

Insgesamt ist die FEB Mitgliedschaft in der AGPU ein wichtiger Schritt, um mit vielen Experten die eigenen Ziele im Bereich Recycling sowie der werkstofflichen Wiederverwendung nachhaltig zu gestalten.

Meilensteine der FEB Entwicklung

Seit den Anfängen der elastischen Bodenbeläge haben sich die Produkte der Hersteller kontinuierlich nachhaltig entwickelt. Nachfolgend sind nur einige Punkte aus über 100 Jahren Produktion elastischer Bodenbelag aufgeführt.
  • Alle FEB Mitglieder betreiben ein 100% Post Production Recycling
  • Seit 2009 betreibt Altro Debolon in GB ein Sammelsystem für Post Installation Recycling
  • Seit 2010 betreibt Tarkett in Deutschland das Rücknahmeprogramm „ReStart“, um Verlegeabfälle zu recyceln und als neue Ressource wiederzuverwenden
  • Seit 2013 stellen alle FEB Mitglieder ihre Rezepturen auf phthalatfreie Weichmacher aus nachwachsenden Rohstoffen um.
  • IVC Group betreibt Windkraftanlagen zur Senkung des CO2 Beitrags
  • Für die Bodenbeläge von FEB Mitgliedern bestehen EPD – Environmental Product Declarations
  • Neue Produktionsanlagen mit nachhaltigen Herstellungsprozessen entstehen
  • Produkte von Tarkett und Wineo sind nach Cradle to Cradle zertifiziert
  • 2018 belegt Forbo Flooring auf Basis von EPD, dass ihr Bodenbelag Marmoleum (2,5 mm Bahnenware) klimaneutral hergestellt wird

Die Inhalte dieser Rubrik werden kontinuierlich aktualisiert.